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Implantologie.

Was ist ein Zahnimplantat?

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie haben ein meist schraubenförmiges oder zylindrisches Design. Sie werden in den Kieferknochen eingepflanzt, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Implantate übernehmen die gleiche Funktion wie die eigenen Zahnwurzeln, da sie direkt mit dem Knochen verwachsen: Sie tragen Zahnersatz, z.B. Einzelkronen, Brücken. Zahnimplantate werden seit ca. 40 Jahren eingesetzt.

Fast alle Implantate bestehen heute aus hochreinem Titan, da es besonders gewebefreundlich ist und mit dem Knochen einen sicheren Verbund bildet. Allergische Reaktionen auf Titan sind nicht bekannt. In den letzten 20 Jahren haben sich besonders zylindrische bzw. schraubenförmige Implantatformen bewährt. Sie sind in Längen von 6-20 mm und Durchmessern von 2,9-7 mm erhältlich.

Ideale Anwendungsgebiete für Implantate erschließen sich:

  • Sie ersetzen verlorengegangene Zähne
  • Sie ermöglichen einen festen Prothesenhalt
  • Sie schützen vor Knochenabbau
  • Sie gelten als sichere Behandlungsmethode
  • Zahnloser Kiefer

Wir arbeiten mit 6 verschiedenen Implantatsystemen:

  • Einphase Kompression Schraube Implantat KSI Bauer – http://ksi-bauer-schraube.de
  • Zweiphase Implantat ITI Straumann SLActive ( CH ) – http://www.straumann.com/
  • Zweiphase Implantat Zimmer/Centerpulse ( USA ) – http://www.zimmerdental.de/
  • Zweiphase Implantat DenTi ( H ) – http://www.dentisystem.hu/
  • Ein/Zweiphase Implantat Allfit ( D ) – www.ds-system.com
  • Ein/Zweiphase Implantat Implant Dyrect ( USA )

Jedes System hat seine Vorteile und wir empfehlen immer die, diejenige, die für Ihren Fall die Beste ist.

Grundsätzlich werden Implantationen routinemäßig unter sterilen Bedingungen durchgeführt, um eine höchstmögliche Keimfreiheit zu gewährleisten. Normalerweise erfolgt der Eingriff völlig schmerzfrei in lokaler Betäubung oder in Vollnarkose. Der Patient erhält die nötige Medikation und einen Kontrolltermin.

Das Einphase Implantat ist sofort ersetzbar, der Zahnersatz ist in 5-10 Tagen schon fertig.

Ein Zweiphase Implantat sollte während der Einheilungsphase von drei bis sechs Monaten nicht belastet werden, um eine gute Einheilung zu erreichen. In der Übergangszeit versorgt der Zahnarzt seinen Patienten mit einem provisorischen Zahnersatz.

Die Weltneuheit von Staumann, die SLActive Oberflache des Implantatkörpers verkürzt die Heilunsdauer nur auf 3-4 , max. 6 Wochen!

Durch den Einsatz von Implantaten werden die Kauleistung, das ästhetische Aussehen und damit letztendlich auch die Lebensqualität erheblich verbessert. Man kann wieder sicher essen, sprechen, lachen und sich unter Mitmenschen zeigen.

Der Vorteil der Implantate gegenüber Brücken ist: Die benachbarten Zähne müssen nicht abgeschliffen werden und der Kieferknochen bildet sich nicht zurück, weil er wie beim natürlichen Zahn belastet wird.

Risiko

Der Patient muss genau über die Risiken informiert werden. Etwa fünf bis zehn Prozent aller Implantate heilen nicht ein. Eine richtige Gegenanzeige für ein Implantat gibt es heute allerdings nicht mehr. Selbst Diabetes oder sogar Osteoporose gelten nicht als Grund, um eine Implantation abzulehnen. Ganz wichtig ist der Hinweis auf das erhöhte Risiko für Raucher: Nikotin kann zu einem vorzeitigen Verlust des Implantates führen. Das Risiko eines Misserfolgs steigt Studien zufolge bei einem Raucher um das 3, 7 bis 7,5 -fache.

Häufig bestehen allerdings chronische Entzündungen oder zu wenig Knochensubstanz ist vorhanden, weil sich Knochen, der nicht belastet wird, sehr schnell zurück bildet. In solchen Fällen muss die Knochensubstanz erst durch eine vorweg geschaltete Operation aufgebaut werden und die gesamte Behandlung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Offiziell hält ein Implantat circa fünf bis zehn Jahre. Langzeitstudien haben aber gezeigt, dass in der Praxis Implantate häufig doppelt so lange halten. Voraussetzung ist eine gute Mundhygiene.

Die Einphasen Implantate

Weil das K.S.I.-Implantat direkt belastbar ist, muss der Patient keine langwierigen Einheilphasen und die sich daraus ergebenden Risiken ertragen. Im überwiegenden Teil der Fälle erhält der Patient die provisorische Versorgung direkt nach der Implantation und die prothetische Endversorgung innerhalb einer Woche. Dieser Vorteil führte in der Vergangenheit bei vielen Patienten zu spontanen Dankschreiben an die behandelnden Implantologen. Obgleich die Kompressions-Schraube in ihrer jetzigen Form fast 15 Jahre auf dem Markt ist, überrascht es Patienten immer wieder, wie schnell sie wieder normal essen und schmecken können.

Die Zweiphasen Implantate

Die Zweiphase Implantate stehen aus mindesten zwei Teilen. Der Implantatkörper, der im Knochen eingesetzt wird und der Implantatkopf, der nach der Einheilungphase auf den Implantatkörper geschraubt wird. Es gibt auch verschiedene „Mittelteile”, die aber nicht immer nötig sind.

Voraussetzungen und Indikationen werden bei einer Voruntersuchung festgelegt. Zu Anfang erfolgt die Erhebung der Krankengeschichte. Der Patient wird hier zu bestehenden Allgemeinerkrankungen und zu seiner zahnärztlichen Vorgeschichte befragt. Zu diesem Zweck geben wir Ihnen einen Fragebogen. Anschließend erfolgt die zahnärztliche Untersuchung, die der Beurteilung der gesamten Mundhöhle (Schleimhaut, Zähne, Kieferknochen) dient. Die Anfertigung von Röntgenaufnahmen, Panoramartg und CT Aufnahmen ergänzt diese Untersuchung und gibt Aufschluss über das Knochenangebot und Nachbarstrukturen. Sie dient bereits der Festlegung der späteren Implantationsregion.

Nur ein gesunder Mund ist zur OP bereit.

Der Voruntersuchung folgt die sog. Vorbehandlung, in der erkrankte Zähne, Zahnfleischentzündungen u. a. behandelt werden. Zudem wird der Patient in dieser Phase an die besonderen Anforderungen der Mundhygiene herangeführt.

Die Einphasen Implantate

Weil das K.S.I.-Implantat direkt belastbar ist, muss der Patient keine langwierigen Einheilphasen und die sich daraus ergebenden Risiken ertragen. Im überwiegenden Teil der Fälle erhält der Patient die provisorische Versorgung direkt nach der Implantation und die prothetische Endversorgung innerhalb einer Woche. Dieser Vorteil führte in der Vergangenheit bei vielen Patienten zu spontanen Dankschreiben an die behandelnden Implantologen. Obgleich die Kompressions-Schraube in ihrer jetzigen Form fast 15 Jahre auf dem Markt ist, überrascht es Patienten immer wieder, wie schnell sie wieder normal essen und schmecken können.

Zudem sind entschieden weniger Behandlungstermine nötig. Dieser Umstand kommt insbesondere Patienten zugute, die weite Wege zum behandelnden Implantologen haben oder deren Terminkalender wenig Raum lässt. Sofern eine rasche prothetische Endversorgung möglich ist, verbinden Patienten oft die Implantation mit einem einwöchigen Kurzurlaub, um dann wie gewohnt leben zu können. Ein angenehmer Zusatzeffekt neben der Reduzierung der Behandlungstermine ist der einfache Aufbau des K.S.I.-Systems, der sich im Preis für den Patienten niederschlägt und damit einen größeren Patientenkreis anspricht.

Eine über 30jährige Beobachtung der unterschiedlichen Implantationstechniken und der verschiedensten Implantattypen ließ die wesentlichen Faktoren für den Langzeiterfolg eines Implantats erkennen. Wesentlichen Einfluss hat das Erzeugen von Leerräumen, bedingt durch die Geometrie des Implantats. Dies ist dadurch zu erklären, dass in einem Leerraum das Granulationsgewebe deutlich schneller an das Implantat heranwächst als das Knochengewebe. Ein größeres Volumen an Granulationsgewebe limitiert nachhaltig die Lebensdauer eines Implantats. Patienten bei denen dies der Fall ist, haben außer einer hohen Blutsenkung sonst keinerlei Auffälligkeit.

Um Leerräume beim Plazieren des Implantats zu vermeiden, wurde die Idee geboren, Implantatgeometrien zu suchen, die das Knochengewebe ähnlich wie Keile verdrängen. Solche Keilimplantate amerikanischer Produktion zeigten bereits in den Sechzigern gute Erfolge bei einem allerdings begrenzten Indikationsbereich. Um den Indikationsbereich zu vergrößern, wurde das Kompressions-Schrauben-Implantat entwickelt. Es wird in einen möglichst klein gehaltenen Implantatkanal eingedreht. Beim Eindrehen der konischen Implantat-Schraube wird die umgebende Spongiosa kompressiv verdrängt und liegt so ohne Leerraum direkt am Implantat an. Die letzte Schraubenwindung schließt die Eintrittsstelle des Implantats eng ab, wodurch keilförmige Knocheneinbrüche, die einen Knochenabbau in die Tiefe – und dadurch einen Implantatverlust – verursachen, verhindert werden. Bedingt durch das patentierte, selbst schneidende Gewinde erfolgt eine Presspassung. Das garantiert eine hohe Primärstabilität durch elastische Verdrängung ohne Gewebezerstörung und eine direkte Belastbarkeit.

Um diesen Sachverhalt zu untermauern, wurden mit Hilfe finiter Elementberechnungen die mechanischen Verhältnisse in der direkten Umgebung des Implantats untersucht. Voraussetzungen dieser Berechnungen sind die Implantationsverhältnisse bzgl. der Geometrie von Implantat und Knochenbohrung. Die mechanische Reaktion des Knochens wird durch ein bilineares elastoplastisches Rechenmodell simuliert, das die realen Verhältnisse gut wiedergibt. Die Untersuchungen zeigten, dass die Verformung des umgebenden Knochengewebes während der Platzierung denkbar gering ist. Der plastische Verformungsbereich überschreitet nicht die Reichweite von 0,1 mm. Zusätzliche Belastungssimulationen lassen einen raschen Kraftabbau bereits auf den ersten drei Schraubenwindungen erkennen.

Bei 80% der Fälle fließt kein Blut

Implantieren mit dem K.S.I.-System bedeutet in 80% der Fälle Implantation ohne Öffnen des Kiefers. Unter Lokalanästhesie wird durch die Gingiva hindurch das Implantat in den Kieferknochen eingebracht. Nach der Implantatsetzung kann der Patient mit einem sofort belastbaren Provisorium, innerhalb einer Woche i.d.R. mit einem endgültigen Zahnersatz versorgt werden. Wie wird dies erreicht?

Nach Anfertigung einer Panoramaaufnahme und einer Computer Tomograph ( CT ) Untersuchung erstellen wir den Implantationsplan. Die CT Aufnahme macht uns die Milimeter genaue Planung möglich.

Nachdem der Plan den Wünschen unseres Patienten entspricht, folgt die Einsetzung der Implantate.

Beim Lotbohren mit Hilfe der K.S.I.-Lotbohrer wird das Knochengewebe nicht gefräst sondern geschabt, eine Vorgehensweise, die ohne Gewebetrauma und Substanzzerstörung arbeitet. Die Spongiosa bleibt somit weitgehend unbeschädigt. Schulungsteilnehmer der K.S.I.-OP-Kurse sind immer wieder erstaunt, wie unblutig das Verfahren ist, so dass es auch bei Patienten hohen Alters angewendet werden kann. Es muss nicht genäht werden, der Patient zeigt keine Schwellung und erleidet keine Nahtschmerzen, um die grundsätzlichen Vorteile des Verfahrens zu nennen.

Nach der Lotbohrung wird ein Röntgenbild angefertigt, um zu sehen wie die Bohrung sitzt und wie viel Knochen zur Verfügung steht. Dann erfolgt, sofern es das Knochenangebot zulässt, die Tiefenbohrung, die den Knochen wenn möglich bis zur Kortikalis ausnutzt. Auch nach der Tiefenbohrung ist der Durchmesser des Implantatkanals noch kleiner als der Kerndurchmesser des Schraubenimplantats. Damit wird sichergestellt, dass Hohlräume vermieden werden und genügend Knochenvolumen für die Kompression zur Verfügung steht. Von einem „Setzen“ des Implantats im Sinne eines Eindrückens oder Einlassens kann nicht die Rede sein. Die Bohrung wird dann mit einer Tricalciumphosphat (TCP)-Mischung verfüllt. Bei TCP handelt es sich um eine resorbierbare Knochenersatzsubstanz, die sowohl als Granulat wie auch in Pulverform erhältlich ist. TCP wird seit 17 Jahren bei den unterschiedlichsten Indikationen zum Aufbau natürlichen Knochengewebes verwendet. Es wird mit einer physiologischen Kochsalzlösung oder mit Blut vermischt und mit Hilfe einer Sonde in den Implantatkanal eingeschraubt. Das Eindrehen erfolgt langsam, um dem Knochengewebe Zeit zur Kompression zu geben.

Bereits eine Viertelstunde nach dem Bohren des Implantatkanals ist das Implantat platziert und direkt belastbar. Zum Beispiel kann man das Implantat jetzt biegen. Aus diesem Grund sind 3 Implantattypen mit Biegezone ausgelegt, um sie nach dem Eindrehen parallelisieren zu können. Damit werden die vorhandenen Knochenverhältnisse effizient genutzt, denn das Implantat kann nicht immer optimal platziert werden. Diese Vorgehensweise macht die zahlreichen Einheilkappen, Zwischenstücke und Aufbauten, die man von osseointegrierten Implantatsystemen her kennt, überflüssig. Einfache Handhabung, unkomplizierte Implantationsplanung und ein minimaler Teile(lager)bedarf sind weitere wesentliche Vorteile des K.S.I.-Systems. Zudem ist die Parallelisierung spezifisch auf die Verhältnisse des einzelnen Patienten anpassbar, und es muss nicht auf vorgegebene Winkel von Aufbauten Rücksicht genommen werden. Sofort nach der Platzierung der Implantate kann mit der Abdrucknahme für die Prothetik begonnen werden. Gegebenenfalls erfolgt bis zur prothetischen Endversorgung eine Schiebung der Implantate.