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Ästhetische Zahnheilkunde.

Ästhetische Zahnheilkunde? Was ist das?

Der Begriff ist im Grunde missverständlich. Denn es könnte ja der Eindruck entstehen, dass die übrige, „normale“ Zahnheilkunde unästhetisch wäre. Dem ist natürlich nicht so. Allerdings werden hier Behandlungen zusammengefasst, die nicht unbedingt medizinisch notwendig sind.
Es gibt beispielsweise keine medizinische Indikation für Zahnschmuck. Genauso wenig wie für Zahnaufhellungen. Das sind kosmetische Schönheitskorrekturen, die Sie auch meist aus eigener Tasche bezahlen müssen.
Nicht immer ist das so eindeutig. Veneers können „nur“ kosmetische Korrekturen, aber auch medizinisch notwendig sein. Nach einer Zahnfraktur im Frontzahnbereich, ist es zum Teil zahnschonender eine Keramikschale aufzukleben, als eine Krone anzufertigen. Hier sind die Grenzen fließend.
Also: Zahnmedizin ist immer auch ästhetisch. Ästhetische Zahnheilkunde ist aber nicht immer nur Zahnmedizin.

Lichthärtende ästetische / komposite Füllung

Als Alternative zum Amalgam wurden Anfang der 70er Jahre Kunststofffüllungen (Komposite) für die restaurative Zahnmedizin eingeführt. Die erste Komposite bestanden aus mindestens zwei verschiedenen Werkstoffen, einem leicht formbaren Harz und Glassfüllern, die man mischen sollte.
Hauptvorteil der Komposite ist die Ästhetik, da die Komposite der jeweiligen Zahnfarbe des Patienten angepasst werden können und damit optisch kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden sind.
Lichthartende Komposite bestehen aus polymerisierbaren Kunststoffen (Matrix) – Acrylatbasis – , Füllerpartikeln (Silikate oder Quarz) – um die Festigkeit zu erhöhen und die Schrumpfung des Kunststoffs zu verringern – und einem Initiatorsystem welches die Aushärtung (Polymerisation) des Materials unter Einwirkung von blauem Licht startet. Zusätzlich werden Pigmente zugesetzt, um die Schattierung des Komposites der natürlichen Zahnfarbe nachzuempfinden. Die Photoinitiatoren absorbieren Licht bei bestimmten Wellenlänge (465 nm) , bilden zusammen mit Zusatzstoffen Radikale aus und setzen die Polymerisation in Gang. Also, unter Einwirkung von UV-Licht härtet das Material aus. Die Füllung ist jetzt fest. Sie sind zahnfarben und fallen deshalb nicht auf. Komposite-Füllungen halten, wenn sie eine bestimmte Größe nicht überschreiten, fast so lang wie Amalgam-Füllungen.
Wir arbeiten mit Materialen von Kerr ( USA ) – Point 4 , Herculite – , Vivadent ( CH ) – Tetric – und Fuji ( Japan ) – Gradia, die weiltweit bekannt und anerkannt sind. Unsere EMS Polymerisationslampe spart uns Zeit, statt 40 Sekunden härten die Füllungen in 4-5 Sekunden aus.

Wie läuft die Behandlung ab?
Wir bringen die Kunststoff-Füllungen (Komposites) meistens in so genannter Mehrschicht-Technik ein – dieses Verfahren verspricht die beste Haltbarkeit. Zuerst werden die Wände rund um das Loch im Zahn leicht angeätzt. Die Zahnfläche wird dadurch etwas aufgeraut. Die spätere Füllung hält somit besser. Dann wird ein Haftmittel verteilt, das für eine feste Verbindung zwischen dem Komposite und dem Zahn sorgt. Das Komposite wird jetzt in dünnen Schichten aufgetragen und Schicht für Schicht unter Licht gehärtet. Zum Schluss werden die Füllung und der Übergang noch einmal glatt poliert

Die Einlagefüllung (Inlay/Onlay)

Wenn ein Loch im Zahn gefüllt werden soll, haben wir einige Möglichkeiten. Es ist möglich eine Komposit Füllung ( zahnfarbige Füllung ) zu fertigen , eine Alternative ist das Verschließen des Zahnes mit einem Inlay.
Inlay bedeutet Einlagefüllung. Das wird von einem Werkstoff ( Keramik oder Gold) im zahntechnischen Labor gegossen oder gefräst, der genau in das für die Füllung vorbereitete Loch passt. Das Inlay wird mit einem Zement befestigt. Ein Inlay kann nur dann eingesetzt werden, wenn der restliche Zahn den Kaudruck aushalten kann. Inlays gibt es aus unterschiedlichen Materialien .
Wir fertigen 3 verschiedene Inay Arten:
Gold-Inlay
Gold / Goldlegierung , verwenden wir am meisten im Seitenzahngebiet . Ein solches Gold-Inlay hat einige Vorteile : Gold lässt sich von allen Materialien am besten verarbeiten, gießen, und das macht einen sehr genaue Kontakt zwischen dem Zahn und dem Inlay möglich . Je genauer diese Kontakt ist , umso schwerer können Bakterien eindringen und wieder für Karies sorgen. Gold ist ein Edelmetall , deshalb wird es vom Körper am besten akzeptiert. Es widersteht dem hohen Kaudruck, der auf den Backenzähnen lastet. Gold-Inlays haben eine lange Lebensdauer 10, 15 oder noch mehr Jahre . Das Nachteil des Goldinays ist, dass es nicht zahnfarbig ist, also es ist sichtbar im Mund.Wir arbeiten mit der Goldlegierungen von El-Sa ( A ).
Vollkeramik-Inlay
Statt Amalgamfüllungen – Keramik Inlays
Vollkeramik Inlays haben andere Vorteile , wie Goldinlays, man sieht die Füllung fast gar nicht . Mit einer perfekten Ästhetik ist das Vollkeramik-Inlay in ersten Linie unser Vorschlag für eine Versorgung im sichtbaren Bereich des Mundes!
Keramik Inlays haben aber auch einige Nachteile : Sie sind sehr aufwändig in der Herstellung und Keramik ist ein sehr sprödes Material und damit bruchgefährdet. Wir fertigen Keramikinlays von Finesse und Vision A.
Keramisch verblendetes Inlay
Ähnlich wie bei einer metallkeramisch verblendeten Krone wird in das Gold-Inlay eine Verblendung aus Keramik eingebaut: Sichtbar bleibt immer ein dünner Goldrand um die Keramik-Fläche.

Zahnbleichen

Jeder möchte gerne strahlend weiße Zähne besitzen. Doch nicht alle haben sie. Ein Makel wie viele meinen. Die Lösung heißt Bleaching – Weiße Zähne für alle. Zu schön um wahr zu sein?
Warum werden Zähne dunkel?
Tee, Kaffee, Rotwein oder etwa Tabak? Falls Sie eine oder mehrere dieser Genussmittel öfter genießen, kann das Ihre Zähne verfärben. Die enthaltenen Farbstoffe können sich im Zahnschmelz einlagern und zu den typischen Verfärbungen führen. Da die Farbstoffe von außen kommen, werden sie „extrinsisch“ genannt.
Verfärbungen die von innen kommen nennt man „intrinsisch“. Sie können von Füllungsmaterialien (Amalgam oder Wurzelfüllungen), Medikamenten (Tetrazyklin) oder aber von Verletzungen des Zahnes stammen. Abgestorbene Zähne verfärben sich mit der Zeit grau, da sie nicht mehr ernährt werden.
Oberflächliche Ablagerungen überziehen den Zahn nur wie eine Patina und können leicht entfernt werden (Politur).
Im Rahmen einer Individualprophylaxe kann der Zahnarzt feststellen, um welche Verfärbungen es sich handelt. Bei den oberflächlichen Belägen reicht eine Politur der Zähne vollkommen aus. Handelt es sich aber um extrinsische oder intrinsische Verfärbungen, kommen mehrere Behandlungsmöglichkeiten in Frage.
Hat ein so nachgedunkelter Zahn schon eine Wurzelkanalfüllung, wird erst einmal nur dieser behandelt. Dazu muss der Zahn geöffnet werden. An der Stelle, wo sich einst der obere Anteil des Zahnnerven befand (etwa 2-3mm unter der Schneidekante eines Frontzahnes), wird ein wenig Watte mit 3%igem Wasserstoffsuperoxid oder Natriumperborat-Lösung getränkt und in den Zahn eingebracht. 3 bis 5 Tage sollte diese Watte im Zahn bleiben. Abschließend wird der Zahn mit einer farblich passenden Kunststofffüllung verschlossen.
Für „Eilige“ bietet sich das „Office-Bleaching“ an. Hier werden die Zähne in ca. 2 Stunden beim Zahnarzt aufgehellt. Ein konzentriertes Bleichmittel wird unter Kofferdam auf die Zähne aufgebracht und mit Licht oder Laser ( siehe Laser Behandlungen ) aktiviert. Dabei zerfällt das Wasserstoffsuperoxid und aktiver Sauerstoff wird frei. Durch einen Oxidationsprozess werden die Farbstoffe zerstört, – der Zahn wird heller.
Alternativ kann, unter zahnärztlicher Kontrolle, auch Zuhause gebleicht werden. Dafür muss eine Plastikschiene für Ihre Zähne hergestellt werden. Sie muss exakt passen, da sie nachts mit dem Bleichmittel auf die Zähne gesetzt wird. Überquellendes Bleichmittel könnte sonst das Zahnfleisch oder die Mundschleimhaut angreifen und zu Beschwerden führen. Nach etwa einer Woche ist das Bleichen beendet.
Zum Abschluss der Behandlung werden die nun wieder weiß erstrahlenden Zähne mit Fluor gehärtet, um die äußerste Fluorschicht des Zahnes zu ersetzen und Karies vorzubeugen.

Zahnschmuck

Beim Zahnschmuck werden kleine „Schmuckstücke“ in Form von echten oder unechten Steinen, Sternchen oder anderen Figuren auf einen Zahn geklebt, den der Patient vorher bestimmt. Es gibt verschiedene Methoden, dieses zu bewerkstelligen. Die schonendste ist das Aufkleben mit einem speziellen zahnärztlichen Kunststoffkleber.
Derart befestigter Zahnschmuck ist jederzeit wieder entfernbar. Beim Entfernen des Schmuckstückes kommt es nur zu minimalem Substanzverlust am Zahnschmelz.
Es gibt eine überwältigende Vielfalt an Steinen und Formen, vom einfachen Glas-Steinchen bis hin zu echten Diamanten. Sie als Patient können natürlich auch mit einem selbst mitgebrachten Motiv zu uns kommen und sich dieses an einem Zahn befestigen lassen.